Irgendwo in Iowa…

Unser großes Abenteuer

Der Mpemba-Effekt … oder was man so alles bei -15°C machen kann

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Erinnert ihr euch an unseren Blog über den Silvesterabend 2017 auf 2018 (hier nachzulesen)? Damals war es sehr kalt in Des Moines und ein paar von uns sind um Mitternacht, mit einem Becher voll heißem Wasser bewaffnet, nach draußen gegangen und haben das heiße Wasser in die Luft geschleudert – es gefror, noch bevor es den Boden erreichte, und so konnten wir quasi unseren eigenen Schnee machen. Was wir damals noch nicht wussten, ist, dass es sich hierbei um ein physikalisches Phänomen handelt, das man als „Mpemba-Effekt“ bezeichnet (danke für diese Info, liebe Heike!). Ich erspare euch alle weiteren Erklärungen, Physik war eh noch nie meine Stärke, aber wen’s interessiert, der kann ja mal hier oder auch hier ein bisschen darüber lesen.

Wir haben jedenfalls heute den sonnigen, aber saukalten Tag dazu genutzt, unseren eigenen Mpemba-Effekt zu erzeugen. Mit mehreren mit kochend heißem Wasser gefüllten Thermosbechern und Töpfen ausgerüstet, haben wir uns kurz raus in die Kälte und den schneidenden Wind getraut und versucht, unser Experiment in Bildern festzuhalten. Die ersten beiden Versuche sind leider ziemlich verunglückt, aber Nr. 3 und 4 haben ein paar tolle Fotos gebracht, die wir euch hier zeigen wollen.

Viel Spaß dabei und bis bald mal wieder!!


Versuch Nr. 3:

Und Nr. 4:

5 Kommentare

  1. Hallo ihr beiden,
    mein Mann und ich haben begeistert euren Blog gelesen.
    Da mein Mann eine Möglichkeit hätte in Des Moines zu arbeiten sind wir aktuell auf der Suche nach Erfahrungen, Möglichkeiten und so weiter 🙂 ob es für uns überhaupt in Frage kommt von Deutschland aus nach Amerika auszuwandern.
    Aktuell ist wieder ein Aufenthalt in Des Moines geplant und wir würden gerne mehr über euch erfahren und nach Möglichkeit sogar ein Treffen arrangieren.
    Wir wären sehr erfreut, wenn ihr euch bei uns melden würdet.
    Liebe Grüße
    Meisner

  2. @Regina:
    In einem der Links steht:
    Benannt wurde der Effekt nach seinem „Wiederentdecker“ (1963), dem tansanischen Schüler Erasto B. Mpemba.

    Du hattest also recht mit dem afrikanischen Namensgeber, nur Hirsebrei war es nicht 😂😉.

  3. Sieht klasse aus. Sowas können wir hier (zumindest im Rheinland ) nie machen. So
    kalt wird es hier einfach nicht (mehr)….
    Danke für die Bilder!

  4. Mpemba klingt eher nach afrikanischem Hirsebrei 😂 aber ich gebe zu, Physik ist auch nicht meins. Aber der Effekt und die Bilder sind mega cool 😎 👍🏻

  5. Wow! Klasse! Schön, dass ihr das nochmal probiert habt. Und das bei dem Licht!!! Phänomenal!

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