Irgendwo in Iowa…

Unser großes Abenteuer

Peter träwwels, Teil 3: Des Moines – Atlanta – Chicago und zurück

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Die nächste Dienstreise führte dann wieder nach Atlanta zu Coca-Cola. Aufgrund meines letzten Besuchs bekam ich relativ spontan zusammen mit einem Kollegen aus Deutschland eine Folge-Einladung, über die wir uns sehr gefreut haben.

Von Atlanta ging es weiter zu Mars Wrigley nach Chicago, wo sich für mich zum ersten Mal die Gelegenheit bot, Downtown zu erkunden. Das ist schon komisch, wenn man bedenkt, dass ich schon zig-mal in Chicago war, aber eben meistens nur auf der Durchreise auf dem Flughafen, um meinen Anschlussflug zu bekommen.

Am Vorabend unseres Termins bei Mars (es war Nikolaustag, der 6. Dezember 2017) hatten wir also die Gelegenheit, in das besondere Flair der berühmten Stadt einzutauchen, was sich wirklich gelohnt hat!

Das berühmte „Chicago Theatre“:

Auch in Chicago gibt es einen „Trump-Tower“ 🤮

Die Metro, genannt „L“ (das steht für „elevated“) – genau wie man sie aus dem Kino kennt

Die weihnachtliche Skyline am Fluss…

Ein Weihnachtsmarkt, der leider schon geschlossen war, als wir dort ankamen:

Zur Stärkung ging es in den bei den Einheimischen sehr angesagten Pub „The Green Door Tavern“:

… in dem zu meiner grossen Freude tatsächlich deutsches Krombacher serviert wurde…

… und der Burger war auch ganz vorzüglich, hausgemacht und um Klassen besser als die von McDonalds, Burger King & Co..

Unter der Metro – es gibt so viele Hollywood-Filme, in denen sich dort wilde Verfolgungs-Jagden geliefert werden…

Dann ging es in den berühmten Jazz-Club „The Green Mill“ in Up-Town, in dem im 20’er Jahre-Ambiente live die passende Jazz-Musik dargeboten wird. Einige Gäste tanzten verkleidet im Original-Look und man fühlte sich in die Zeit von Al Capone und der Prohibition zurückversetzt. Der Club war tatsächlich ein Stammlokal von Al Capone und der Barkeeper hat uns die Sitzecke gezeigt, in der der Gangster bevorzugt gespeist und getrunken hat.

Hinter dem Barkeeper seht ihr die Falltür, die in ein unterirdisches Labyrinth führt, in das die Ganoven damals vor der Polizei in die Unterwelt fliehen konnten:

Dann ging es mit der Metro zurück ins Hotel.

Am nächsten Tag hatten wir unseren Termin im beeindruckenden Innovation Center von Mars Wrigley auf Goose Island.

Die Empfangshalle:

Gleich dahinter befindet sich eine überdimensionale Kuppel-Konstruktion mit exotischen Pflanzen, in der wir von unserem Gastgeber empfangen wurden. Unser Gespräch fand in einer Sitzecke in diesem „Wintergarten“ statt – das war einmal eine nette Abwechselung zu den sonst für solche Treffen üblichen, sterilen Konferenzräumen!

Die berühmte Skyline im Fenster gespiegelt:

Der Eingangsbereich von außen:

Danach ging es dann für meinen Kollegen zurück nach Deutschland und für mich zurück nach Des Moines.

Ob ihr es glaubt oder nicht: für mich ist es immer eine besondere Freude, nach solch ereignisreichen Reisen in unserem kleinen, völlig unspektakulären Flughafen aus dem Flieger zu steigen, wohlwissend, dass ich 5 Minuten später bei meinem Auto im Parkhaus bin, und 20 Minuten danach zu Hause 😀.

3 Kommentare

  1. Tolle Fotos und Eindrücke der Downtown von Chicago! 🙂

    Trump-Tower? In Europa gibt es glücklicherweise keinen „Tower of Trump“. Dafür gibt es den Tower of London, welcher über acht Jahrhunderte ein Gefängnis war. In diesem Sinne wäre ein „Tower of Trump“ wieder denkbar gewesen, wenn nicht die Gnade der späten Geburt gewesen wäre … 😉

    Im Green Mill Jazz Club hätte ich gerne die dazugehörige Musik gehört.
    Auch du, lieber Peter, hast hier die Gnade der späten Geburt. In Zeiten von Al Capone und anderen Gangstern und Gaunern hätte mich mir Sorgen um dich gemacht.

  2. Und auch für all diese Berichte und Eindrücke danke! Echt eine ganz andere Welt 🌏🏙. Liebe Grüße Regina

  3. Hallo Peter,

    tolle Bilder, toller Job. Beeindruckend.

    Ganz liebe Grüße aus Deutschland

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