Irgendwo in Iowa…

Unser großes Abenteuer

Ja, wir leben noch!

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Wir wollen euch heute nicht mit weiteren Hiobs-Botschaften zum weltweiten Gesprächsthema Nummer 1 belästigen, sondern einfach mal wieder ein Lebenszeichen aus Iowa geben.

Unsere Green Card-Applications sind inzwischen bei der zuständigen Behörde eingegangen (ob die allerdings im Moment viel damit machen, möchte ich bezweifeln) und vor 2 Wochen mussten wir Freitags morgens zum USCIS Field Office in Des Moines, um unsere Fingerabdrücke abnehmen zu lassen. Das Office ist in Des Moines Downtown, es war ein wunderschöner Tag und ich musste danach nicht arbeiten. Also habe ich die Gelegenheit zu einem schönen Spaziergang am Des Moines River genutzt, und dabei sind die folgenden Bilder entstanden:

Eigentlich wären wir ja jetzt in Deutschland, aber das mussten wir aus bekannten Gründen erst mal auf unbestimmte Zeit verschieben. Im Endeffekt war das Timing wohl Glück im Unglück, denn wenn die Ankündigung von Donald Trump, die amerikanischen Grenzen für Europäer für 30 Tage zu schließen, etwas später gekommen wäre, dann wären wir noch nach Deutschland rein gekommen, aber nicht mehr zurück… Umso blöder, da ja dieser Trip dazu dienen sollte, unseren Hausstand in Deutschland aufzulösen und den endgültigen Umzug unserer Möbel in die USA zu organisieren. Wir haben aber unverschämtes Glück mit unserem Nachmieter, der zum einen einiges unserer Möbel und sonstigen Einrichtungsgegenstände übenehmen will, und zum anderen jetzt so flexibel und unkompliziert ist, dass er zugestimmt hat, schon mal einzuziehen und sich mit unserem ganzen „Krempel“ so lange zu arrangieren, bis wir endlich wieder nach Deutschland kommen können – was ja durchaus noch mehrere Wochen oder gar Monate dauern kann. Aber es lässt sich ja jetzt nicht ändern und wir müssen alle versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

In Sachen Hamsterkäufe sind die Amis leider auch nicht besser als die Deutschen, so sah es letzte Woche bei Walmart in den Regalen für Toilettenpapier, Küchenrollen und Reis aus:

Und vorgestern gab es im Aldi fast kein Fleisch mehr! Schwein und Rind waren komplett aus, es gab noch ein bisschen Fisch und drei armselige Pakete Hühnerbrust … was sollen wir da bloß auf den Grill legen??

Wir versuchen im Moment, so gut es geht mit der Situation umzugehen (wie ihr ja auch alle). Peter arbeitet jetzt überwiegend im home office, mein Job an der Des Moines University ruht komplett, da alle Unis in Des Moines geschlossen sind, und wir treffen uns nur noch mit „handverlesenen“ Freunden und unser Nachbarin Jean – alles andere nur noch per Mail, WhatsApp oder Telefon. Hier halten sich leider viele Menschen auch nicht an die Vorgaben des „social distancing“, so dass wir wahrscheinlich über kurz oder lang auch mit einer kompletten Ausgangssperre leben müssen – aber auch das werden wir wohl überstehen, und es gibt sicherlich weitaus Schlimmeres, als mit dem Allerwertesten zu Hause zu bleiben! 😉

Wer sich im übrigen auch nicht an „social distancing“-Regeln hält, sind die beiden hier:

Das sind keine 2 Meter Abstand!!

 

Aber es kommt noch besser:

Reese putzt Cosmo – und der findet das gar nicht so witzig!!

So, ich hab’s geschafft, einen Blog-Beitrag zu schreiben, ohne das Wort mit „C“ zu verwenden!! Das war das Neuste aus Iowa! Macht’s gut, ihr Lieben, haltet die Ohren steif, bleibt gesund und zuhause!!

Alles Liebe von uns aus Des Moines 🙋‍♂️🙋😷

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