Irgendwo in Iowa…

Unser großes Abenteuer

21. August 2018
von Martina und Peter Walther
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Peter träwwels, Teil 2: Eine beeindruckende Reise zu einem Ozean, der eigentlich nur ein See ist

Hallo Leute,

es gibt ganz schön viel aufzuarbeiten, da wir ein wenig „Blog-faul“ waren, aber wir haben uns nun vorgenommen, die Lücke zügig zu schliessen und Euch mit kürzeren und dafür häufigeren Beiträgen auf den aktuellen Stand zu bringen.

Der nachfolgende Beitrag ist allerdings noch ein längeres Exemplar, ich habe total vergessen, dass der Entwurf schon fast fertig war und die ganze Zeit in der Cloud auf seine Veröffentlichung gewartet hat… 😉

Vor einiger Zeit war ich für unsere Kollegen aus Morganton in North Carolina im Einsatz, die auf wasserbasierte Farben und UV-Systeme spezialisiert sind. Die Kunden-Struktur dieser „Narrow Web Business Unit“ ist komplett anders: Während im lösemittelbasierten Tief- und Flexodruck („Business Unit Flexible Packaging“) die Giganten unterwegs sind (relativ wenige grosse Kunden mit gutem Know-How), haben wir es im Bereich Narrow Web mit hunderten, zum Teil sehr kleinen Druckereien zu tun, die sich alleine schon wegen ihrer Personalstruktur keine Experten leisten können. Hier kommt es natürlich darauf an, die Botschaften so detailliert wie nötig und gleichzeitig so einfach wie möglich zu formulieren – gerade bei rechtlich relevanten Themen nicht immer eine leichte Aufgabe…

Zusammen mit zwei Kollegen aus unserem Werk in North Carolina besuchte ich in einer kleinen „Roadshow“ in drei Tagen drei Kunden in Wisconsin. Ich bin mit dem Auto angereist und die Anfahrt von Des Moines dauerte ca. 8 Stunden, was aber wegen des sehr geringen Verkehrsaufkommens im Mittleren Westen kein so großes Problem war, die Kollegen von der Ostküste mussten natürlich einfliegen. Weiterlesen →

17. März 2018
von Martina und Peter Walther
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Neues aus der Arbeitswelt III – Katzenfotograf beim ARL

Zusätzlich zu den beiden zuvor erwähnten bezahlten Jobs arbeite ich seit einigen Monaten auch noch ehrenamtlich beim ARL (das ist die Animal Rescue League of Iowa, also das Tierheim, wo wir ja auch unseren Reese her haben).

Anfänglich bin ich eigentlich immer nur hingefahren, um mich ein bisschen mit den Katzen zu beschäftigen, mit ihnen zu schmusen und ihnen einfach ein bisschen Zeit und Zuwendung zu schenken. Dann bekam ich aber irgendwann im September oder Oktober eine Mail von Jessica, ihres Zeichens „digital content coordinator“ beim ARL. Ich hatte bei der Anmeldung wohl angegeben, dass ich ganz gerne fotografiere, und so wurde ich gefragt, ob ich Interesse hätte, für den ARL Fotos zu machen. Es gab verschiedene Einsatzbereiche und ich habe mich dann spontan dafür entschieden, Fotos von den Katzen zu machen, die neu zur Adoption freigegeben werden. Die Fotos werden auf der Website hochgeladen und tragen doch sehr oft dazu bei, dass die Katzen schneller ein neues Zuhause finden. Diese Tätigkeit macht mir auch echt Spaß, ich lerne viele süße neue Samtpfoten kennen und bin immer ganz stolz, wenn ich meine Bilder im Internet sehe. Von den Katzen, die ich bisher fotografiert habe, sind inzwischen bestimmt um die 80% adoptiert worden, das ist also wirklich eine wichtige Sache, und ich freue mich, dass ich ein bisschen mithelfen kann, die Tiger schneller mit ihren neuen Dosenöffnern zusammenzubringen.

Und so sieht es aus beim ARL: Weiterlesen →

11. März 2018
von Martina und Peter Walther
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Neues aus der Arbeitswelt II – Und was ist ein SP?

So, wie versprochen, geht es weiter mit dem Update über meine derzeitige Arbeitswelt:

Seit Spätsommer 2017 habe ich auch noch einen Zweitjob, der mir richtig Spaß macht (mehr als mein Scribe-Job!) und auch noch besser bezahlt ist, aber leider immer nur sporadisch ansteht (so 10 – 15 Stunden pro Monat). Ich arbeite als „standardized patient“ (SP) bei der Des Moines University. An der „DMU“ werden Osteopathen, „physician assistants“ und „podiatrists“ (also Fachärzte für Fuß- und Knöchelkrankheiten) ausgebildet. Als „standardized patient“ stellt man sich den Studenten quasi als „Versuchskaninchen“ zur Verfügung. Man spielt einen Patienten gemäß einem vorgegebenen Script, führt ein Gespräch mit dem „Arzt“, simuliert seine Symptome und lässt sich in den meisten Fällen am Ende auch noch untersuchen, wobei sich die Untersuchungen auf „harmlose“ Dinge wie Blutdruck messen, Herz und Lunge abhören u.ä. beschränken. Weiterlesen →